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Veröffentlicht am 08.07.2026
Autor: Lucas

Beratung zur Pflege von Zimmerpflanzen: einfacher als gedacht

Wissenwertes von Lucas Jansen von Floweracademy.nl

Eine gute Beratung zu Zimmerpflanzen beginnt mit einem Einblick in die wichtigsten Wachstumsfaktoren. Indem der Florist gezielt Eigenschaften wie Blattstruktur, Herkunft und Wuchsform betrachtet, kann er eine passende und professionelle Empfehlung geben, die zum Wohnumfeld des Kunden passt. Dies erhöht nicht nur die Kundenzufriedenheit, sondern auch die Wahrscheinlichkeit von Folgekäufen.

Licht

Blühende Zimmerpflanzen benötigen in der Regel einen hellen Standort ohne direkte Sonneneinstrahlung. Beispiele sind Spathiphyllum und Anthurium. Blattschmuckpflanzen mit viel grünem Laub, wie Zamioculcas und Monstera, kommen auch mit weniger Licht aus. Buntlaubige Pflanzen wie Calathea und Codiaeum benötigen hingegen meist mehr Licht, um ihre Farben zu behalten und gut assimilieren zu können.

Wasser

Die Blattstruktur gibt oft einen guten Hinweis auf den Wasserbedarf. Pflanzen mit dünnen Blättern, wie Farne und Calathea, haben einen höheren Wasserbedarf. Auch Pflanzen mit feinen Wurzeln benötigen regelmäßig Wasser: Die Blumenerde sollte nicht vollständig austrocknen, aber auch nicht dauerhaft zu nass sein. Darüber hinaus gibt es Pflanzen mit sogenannten sukkulenten Eigenschaften in Blättern, Wurzeln oder Stamm. Sie speichern Wasser, um Trockenperioden zu überbrücken und sind daher relativ pflegeleicht. Beispiele sind Sukkulenten wie Crassula und Aloe. Andere Arten speichern Wasser in ihren Wurzeln, wie  Zamioculcas und Chlorophytum, oder im Stamm, wie Pachira und Yucca. Auch diese Pflanzen sind in der Regel einfach zu pflegen.

Planten water
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Relative Luftfeuchtigkeit

Viele tropische Zimmerpflanzen profitieren von einer höheren Luftfeuchtigkeit, da sie ursprünglich aus dem tropischen Regenwald stammen. Arten mit dünnen Blättern, wie Calathea und Farne, reagieren positiv auf regelmäßiges Besprühen. Generell gilt: Je dünner das Blatt, desto größer ist der Bedarf an höherer Luftfeuchtigkeit.

Temperatur

Die meisten Zimmerpflanzen stammen aus subtropischen und tropischen Regionen und fühlen sich bei Temperaturen zwischen 18 und 22 °C am wohlsten. Für Transport und Lagerung gilt in der Regel eine Mindesttemperatur von 12–16 °C. Ausnahmen wie Primula, Cyclamen und Azalee vertragen niedrigere Temperaturen und eignen sich daher für kühlere Räume.

Wissen macht den Unterschied

Indem er diese Pflegefaktoren klar erläutert und sie mit konkreten Beispielen von Pflanzen verknüpft, kann sich der Florist mit kompetenter und kundenorientierter Beratung von der Konkurrenz abheben. Heyl unterstützt dabei mit Wissen, Inspiration und einem breiten Sortiment.
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