Martinstag

Bischof Martin von Tours erfreut sich bei evangelischen wie katholischen Christen hoher Beliebtheit. Sein Gedenktag am 11. November ist mit einer Vielzahl von Bräuchen verbunden. Für evangelische Christen hat der Tag zugleich Bedeutung, weil er der Tauf- und Namenstag Martin Luthers ist.

Die Legende berichtet, dass Martin bei einem Ritt vor Tours einem frierenden Bettler begegnet sei. Die armselige Gestalt rührte ihn so an, dass er etwas tat, das seinem Stand als römischem Offizier völlig widersprach: 
Er stieg vom hohen Ross, teilte seinen Mantel in zwei Hälften und gab eine davon dem Bettler. 
Durch diese Tat ist Martin zur Symbolgestalt für christliche Demut und Barmherzigkeit geworden.
Martin beendete seine soldatische Karriere und wurde Einsiedler. Später gründete er in der Gegend von Poitiers ein Kloster. Schließlich wurde er - übrigens gegen seinen Willen - Bischof von Tours an der Loire (Frankreich). Dort befindet sich auch sein Grab.


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